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Presse: „Blechhauf’n“ liefert Blasmusik mit Klamauk

Für die 400 Zuhörer war das Konzert mit dem "Blechhauf'n" am ersten November-Samstag in der Ehinger Lindenhalle eine unterhaltsame und hochklassige Veranstaltung mit "Blechbläsern der besondern Art". Frankenhofens Dirigent Josef Uhl hat die Truppe zum 70-jährigen Bestehen des Musikvereins engagiert. Unser Foto zeigt die Musiker nach dem Konzert mit Bekannten sowie Vertretern des MV Frankenhofen bei der gemütlichen Einkehr in der "Linde".

So schrieb die Schwäbische Zeitung Ehingen: "Der „Blechhauf’n“ ist eine siebenköpfige Blechbläsergruppe aus Österreich, die nicht nur erstklassige Musik macht, sondern diese auch mit einer gehörigen Portion des berühmten oberösterreichischen Schmäh versetzt.
„Deschawüh“ haben die sieben Jungs aus Österreich ihr neues Programm betitelt. Eine Tuba oder genauer ein Helikon, zwei Trompeten, eine Basstrompete und drei Posaunen sind ihre Instrumente, die die Musiker glänzend beherrschen. Bigband-Jazz, Marschmusik, Pop, verjazzte Blasmusik ist ihr Programm, und ganz viel Slapstick und Klamauk gehören auch dazu.
Begrüßt haben die Musiker ihre Zuhörer in der fast ausverkauften Lindenhalle wie im Flugzeug. „We are ready to take off“ hieß es. Und los ging es, einer spielte eine hinreißende Melodie, einer blödelte, der dritte las Comics. Tragisch singen können sie so sentimental, dass sich die Zuhörer bogen vor Lachen. Anlässlich des 20-jährigen Bühnenjubiläums hat Christian Wieder Bilanz gezogen: 1463 Konzerte haben sie gegeben, sind 797 872 Kilometer gereist, haben unterwegs 366 Kilo Fleisch pro Kopf gegessen und 2926 Liter Bier getrunken.

Bei eigenen Arrangements zeigte der „Blechhauf’n“ sein ganzes Potenzial wie bei dem Fantasiemarsch von Albert Wieder, immer wieder aufgemischt mit Slapsticks und Klamauk. „I am singing in the rain“ wurde begleitet von Wasserfontänen aus dem Mund eines Musikers. Dann ein gesungenes Tremolo vom Hornisten und immer wieder tolle Soli der einzelnen Instrumente.

Während ihre Kollegen einschläfernde Musik spielen, zeigen die anderen in einer Pantomime, was Musiker nach dem Konzert so machen, und wie sie sich, wie alle erschöpften Menschen, auf die Nachtruhe vorbereiten. Nach einem Musikstoß sind sie wieder hellwach, zeigen pantomimisch morgendliche Verrichtungen, und plötzlich gibt es nach so viel Klamauk wieder Blasmusik allererster Sahne."

Bei der Zugabe von „Gabriellas Song“ hätte man dahinschmelzenden können, so sanft musizierte das Ensemble. Und den Trompeten schien dabei keine Tonhöhe zu hoch. Auf die Frage von Frankenhofens Dirigent Josef Uhl nach dem Konzert an Helikon-Spieler Albert Wieder, wo er denn die Luft hernimmt, bekam er postwendend zur Antwort: "Es gibt doch genug." - Danke nochmal an euch für diesen unvergesslichen Abend, der vielen Besuchern den Alltag vergessen ließ und der eine großartige Stimmung in die Lindenhalle zauberte, wie sie besser nicht sein könnte.

 

Info-Blättle November 2019

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Standing Ovations für die Polizei

Stehende Ovationen gab es für das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg und ihren musikalischen Leiter Professor Stefan Halder beim zweieinhalbstündigen Benefizkonzert im September in der Lindenhalle Ehingen. Eine vollbesetzte Lindenhalle war begeistert von den Vorträgen des Profiorchesters. Unter dem Motto "schwäbisch-badisch-grenzenlos" präsentierte Dirigent Stefan Halder neben unbekannten Titeln wie der "Schwaben-Ouvertüre" von Patrick Egge auch Klassiker der Blasorchesterliteratur wie die "Armenischen Tänze" von Alfred Reed. Vom Klang der Lindenhalle angetan war das LPO erstmals in Ehingen zu hören. "Ein toller Klang", so die Musiker. "Das war das Beste was ich je gehört habe", war aus dem Publikum zu hören. "Das war eine unserer besten Proben", so Jugenddirigent Volker Frank von der Stadtkapelle Ehingen, der gleich mit 30 Jungmusikern seines Vereins anreiste, um das LPO zu erleben - und es war ein Erlebnis. Veranstalter dieses Benefizkonzertes war der Musikverein Frankenhofen, der den gesamten Erlös der Sonderschule St. Franziskus in Ingerkingen zukommen lässt. "Wir wollen auch an die Menschen denken, denen es nicht so gut geht wie uns", so Musikvereinsvorsitzende Jutta Uhl, die am Ende des Konzertes Blumen an den Dirigenten überreichte.

 

Sommer-Serenade bei herrlichem Wetter

Die erste Sommer-Serenade Mitte Juli auf dem Dorfplatz und rund ums Musikerheim war ein voller Erfolg. Knapp 400 musikbegeisterte Gäste nahmen auf den Tischen auf der extra dafür abgesperrten Kamerer-Schott-Straße Platz und ließen sich bei einem kühlen Bier oder einem Glas Wein und bei Kerzenschein von den Klängen der Jugendkapelle sowie den Aktiven zusammen mit dem Projektchor begeistern. Vor allem der Auftritt des Chores zusammen mit der Musikkapelle löste große Begeisterung aus. "Das könnt ihr nächstes Jahr gleich wiederholen", so der allgemeine Tenor vieler Besucher. Ein großes Blasorchester mit etwa 70 Aktiven und den Jugendlichen aus der Jugendkapelle bildete den Abschluss der knapp zweistündigen Veranstaltung. Mit "Lili Marleen" und dem Trompetensolo aus der Ferne beendete der Musikverein seine Sommer-Serenade. Bis in die frühen Morgenstunden verweilten zahlreiche Besucher in der lauen Sommer-Nacht auf dem Dorfplatz. Einer Wiederholung spätestens in zwei Jahren dürfte dieser Sommer-Serenade nichts im Wege stehen.

 

Info-Blättle April 2019

Das aktuelle Info-Blättle vom April 2019 gibt es hier.

 

Info-Blättle November 2018

Das aktuelle Info-Blättle vom November 2018 gibt es hier.


 

Info-Blättle Juni 2018

Das aktuelle Info-Blättle vom Juni 2018 gibt es hier.


 

Wertungsspiel in der Lindenhalle Ehingen

im Rahmen des Kreismusikfestes in Kirchen

Großer Jubel herrschte bei den Frankenhofer Musikerinnen und Musikern bei der Notenbekanntgabe beim Kreismusikfest in Kirchen. Mit 90,5 Punkten erreichten die Älbler wiederum die Bestnote "Hervorragend". Trotz einer strengen Jury konnten sich die Frankenhofer auch im zehnten Jahr in der Höchststufe beim Wertungsspiel für Konzertmusik über das Ergebnis freuen. Kreisverbandsdirigentin Elisabeth Maier gratulierte Josef und Jutta Uhl zu diesem Ergebnis. Mit ein paar Märschen vor dem Musikerheim in Frankenhofen übermittelten die Musiker lautstark den Erfolg der Einwohnerschaft von Frankenhofen. Zahlreiche Bürger kamen, um den Musikanten zu gratulieren. Vorsitzende Jutta Uhl dankte ihren Musikanten und auch dem Dirigenten für die großartige Leistung. Das Foto zeigt die Frankenhofer bei ihrem Vortrag in der Ehinger Lindenhalle.


 

Info-Blättle April 2018

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Hervorragend für die Jugendkapelle

Beim Jugendwertungsspiel des Blasmusikkreisverbandes Ulm/Alb-Donau in Oberstadion erreichte die Jugendkapelle Frankenhofen in der Kategorie 2 mit 93,2 Punkten die Bestnote "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen". Unter Leitung von Regina Bolach boten die 38 Jugendlichen eine tolle Leistung. Sehr beeindruckend war auch der Orchesterklang. Hervorzuheben sind auch die Solisten, die ihre Aufgaben mit Bravour meisterten. Der Musikverein gratuliert der Jugendkapelle mit ihrer Dirigentin zu diesem herausragenden Ergebnis.

 

Lehrkonzert mit dem Landesblasorchester

Zu einem einstündigen Lehrkonzert mit dem Landesblasorchester Baden-Württemberg (LBO) lud der Blasmusikkreisverband Ulm/Alb-Donau Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Frankenhofen in die Lindenhalle nach Ehingen ein. Zusammen mit Mitgliedern des LBO wurde eine Stunde geprobt. 30 Aktive des MV Frankenhofen kamen zu dieser Übungsstunde und waren anschließend durchweg begeistert. Großen Anteil daran hatte der niederländische LBO-Dirigent Björn Bus, der durch seine unkomplizierte, humorvolle Art und vor allem fachlich sehr hohe Kompetenz bei den Teilnehmern großen Anklang fand. Im Nu war die Stunde vorbei. "Mit Xenia Sarda habt ihr aber ein sehr schweres Stück ausgewählt", so Björn Bus. Nachdem das Höchststufenwerk zunächst komplett durchgespielt wurde, gab es wichtige Erkenntnisse von Seiten des musikallischen Leiters: "Bei Solostellen gibt der Solist das Tempo vor", so Björn Bus, "und ein Accelerando kann durchaus das Orchester selber gestalten, ohne Dirigat". "Auch die Englisch-Horn-Stimme mit dem Sopransaxophon zu besetzen ist eine gute Idee" gab der Dirigent das Lob an die Musiker weiter. - LBO-Musikreferent Thomas Kuhn dankte anschließend dem Musikverein Frankenhofen für die Teilnahme an diesem Lehrkonzert.